Schluss mit dem Chaos - Selbstmanagement für Kreative

Ziel

Ziel des Seminars ist, aus der Vielfalt vorhandener Methoden des Zeit- und Selbstmanagements individuell passende Lösungen zu entwickeln. Dabei lernen Kreative, ihr mehr oder weniger geschätztes Chaos durch eine gründliche Bestandsaufnahme zu analysieren, die psycholgischen Vor- und Nachteile der jeweiligen Unordnung zu erkennen und sich eine Übersicht zu verschaffen, wo Handlungsbedarf existiert und wie sie diesen angehen können. Dazu nutzt ihnen das Kennenlernen von Ordnungsprinzioien und Checklisten. Neben vielfältigen Anregungen, Planungs- und Sortierhilfen zu verwenden, erfahren die Teilnehmer, wie sie durch Abgrenzungsstrategien Zeitdruck entschärfen können. Sie bekommen sachdienliche Hinweise, woran sie etwa ihre  Aufschiebegewohnheiten (Aufschieberitis) erkennen und wie sie diese abbauen können. Auch "ungeliebte Themen" wie "Den Überblick über die Finanzen behalten" bringe ich in die Veranstaltung mit ein. Des Weiteren rege ich dazu an, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und die Balance zwischen konzentriertem Vorwärtsgehen und gelassenem Verweilen zu halten.

Inhalt

Nach einem schriftlichen Test zur Bestandsaufnahme der Fähigkeit, Ordnung zu halten, thematisiere ich im Rahmen einer Gruppendiskussion, inwiefern "Unordnung" als Belastung empfunden wird und wie groß das Bedürfnis ist, daran etwas zu ändern. Wenn kein Leidensdruck besteht, dann ist die Chance, in Zukunft andere und "sortiertere" Wege zu gehen, eher gering. Anhand von grundsätzlichen Ordnungsprizipien lernen die Teilnehmer, erste Einblicke in ein durchdachtes Selbstmanagement kennen. Dazu nutzt ihnen das Zwei-Listen-System des Zeitmanagements. Auf der psycholgischen Ebene bearbeiten sie dann die inneren Saboteure, die sie häufig davon abhalten, ihre Ziele zeitnah zu erreichen: Hinauszögern, Perfektionismus und hinderliche  Irritationen. Um sich nicht durch einen Berg von bevorstehender Arbeit verschrecken zu lassen, bietet die Alpenmethode eine gute Möglichkeit, in Teilschritten an zu lösende Probleme heranzugehen. Tages- und Wochenpläne unterstützen dabei die Übersichtlichkeit. Als nächstes rege ich die Teilnehmer an, sich ein zu ihnen passendes Ablagesystem, einschließlich eines Ordnersystems, zu entwickeln, damit sich die tagtäglichen Suchzeiten nach verlegten Dingen oder schriftlichen Unterlagen verringern oder völlig überflüssig werden. Dafür bieten sich diverse Ablageformen, Sortierhilfen und der Papierkorb an. Auch das Thema "Finanzen", "Wichtige Dokumente" und "Haushaltsbuch"  kommen zur Sprache, da diese insbesondere bei Kreativen häufig in den Hintergrund gerät. Ein weiterer wichtiger psychologischer Punkt ist, sich für die Fortschritte beim Ordnunghalten zu belohnen, dafür Ideen zu entwickeln und diese dann auch umzusetzen, da aus Freude mehr Energie erwächst als aus "strenger Disziplin". Am Ende der Veranstaltung stelle ich dann noch die 10 Prinzipien des Ordnunghaltens nach Stefanie Winston vor.

Methoden

Vortrag, moderierter Erfahrungsaustausch, schriftlicher Test, Infoblätter, Arbeitsblätter, Übung, Selbstreflektion, Gruppendiskussion

Zielgruppe

Führungskräfte, Kreative aus allen möglichen Berufsfeldern, Freiberufler und Personen, die gelegentlich die Übersicht über ihren Alltag verlieren

Gesamtdauer

2 Tage.

Preis

Bitte erfragen.

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