Miteinander reden - Teamentwicklung und konstruktiver Umgang untereinander

Ziel

Ziel des Trainings ist, praktisches psychologisches Grundwissen für die Zusammenarbeit im Team zu erwerben und vorhandene Fähigkeiten weiter auszubauen. Durch zahlreiche einfache Übungen werden die Teilnehmer der Veranstaltung auf kommunikationspsychologischer Ebene geschult, mit diversen Modellen der Kommunikations- und Konfliktanalyse vertraut gemacht, zur Erweiterung ihrer konstruktiven Gesprächsführung angeregt sowie zu einem effizienteren gemeinsamen Arbeitsstil hingeleitet. Im Fokus steht ein möglichst offener und wertschätzender Umgang miteinander, der auch dazu geeignet ist, Konflikte im Team zu klären.

Inhalt

Anhand der grundsätzlichen menschlichen Kommunikationsregeln (nach Watzlawick) sowie des Kommunikationsmodells der Vier Seiten einer Nachricht (Schulz von Thun)  führe ich die Teilnehmer theoretisch und praktisch in diesen Themenbereich ein. Ergänzt wird dieser Bereich durch einen Einblick in die non-verbale Kommunikation sowie deren psychologischen Bedeutung für gelungene Kommunikation. In diesem Zusammenhang stelle ich auch Formen widersprüchlicher Kommunikation vor sowie die destruktiven Formen subtiler seelischer Gewalt am Arbeitsplatz, die schwer erkennbar sind und für die meistens eine besondere Sensibilisierung der Teilnehmer notwendig machen. Abschließend reflektiert die Lerngruppe, wodurch sich gelungene Kommunikation auszeichnet und was einen guten Zuhörer ausmacht.

Ein Kommunikations-Ablaufmodell zeigt auf, an welchen Stellen dieses Modells Konflikte entstehen und wie diese in Zukunft durch eine transparente Kommunikation vermieden werden können. In diesem Zusammenhang mache ich die Teilnehmer mit dem Thema "Feedback" bekannt und stelle das Johari-Fenster vor, das eine einfache Übersicht über die Zusammenhänge von  Selbst- und Fremdbild des Menschen gibt. Anhand dieses Modells erfahren die Teilnehmer, dass ein Feedback nicht nur in Hinblick auf das Veständnis sprachlicher Kommunikation wichtig ist, sondern auch auf Rückmeldungen in Bezug auf die eigene Persönlichkeit. Die Teilnehmer lernen, zwischen konstruktiver und destruktiver Kritik zu unterscheiden und empathische sowie nicht-empathische Kommunikation zu erkennen. Ein weiteres Modell über Konfliktmuster hilft, Konfliktarten zu analysieren und diese durch passende Interventionen - auch mit kreativen Vorgehensweisen - zu lösen.

Methoden

Vortrag, Kennenlernen von kommunikationstheoretischen Modellen, moderierter Erfahrungsaustausch, Diskussion, Aufgaben anhand von Arbeitsblättern, Selbstreflektion, praktische Übungen, Kleingruppenarbeit, Interview, Rollenspiel.

Zielgruppe

Führungskräfte, bestehende sowie neuformierte Teams und Abteilungen, die ihre soziale Kompetenz erweitern wollen sowie Lerngruppen aus dem Fort- und Weiterbildungsbereich.

Gesamtdauer

2 Tage.

Preis

Bitte erfragen.

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