Gründer-Check - mit Struktur und Kreativitätstechniken in die Existenzgründung

Ziel

Ziel des Intensivtrainings ist, erste eigene Ideen für eine Geschäftsidee zu entwickeln und diese zu konkretisieren, diese in Form eines Grobkonzeptes in die Schriftlichkeit zu bringen und vor der Lerngruppe zu präsentieren. Das Training gibt Unterstützung bei der Entwicklung des Konzeptteils für den Businessplan und basiert auf der psychologischen Unternehmensberatung. Dabei steht die Überlegung "Bringe ich die persönlichen Voraussetzungen für eine Existenzgründung mit" ebenso im Vordergrund wie die Überlegung "Was werde ich in Zukunft konkret für meine Unternehmensgründung tun?". Neben der Aufklärung über die persönlichen Anforderungen an zukünftige Unternehmer/innen vermittle ich auch grundsätzliche Prinzipien des Selbstmanagements und sensibilisiere auf möglichen Fort- und Weiterbildungsbedarf. Am Ende des Trainings sollten die Teilnehmer die Frage beantworten: "Was (Angebotspalette) verkaufe (Verkaufsstrategie) ich (eigenes Potential) Besonderes (Alleinstellungsmerkmal Unique Selling Proposion USP) wo (Standort) zu welchem Nutzen (Kundennutzen) an wen (Zielgruppe) aus welchem Grund (eigene Motivation) für welche berufliche Zukunft (Unternehmensvision)?".

Inhalt

Ausgehend von den häufigsten Pleiteursachen von Unternehmen arbeiten sich die Teilnehmer am ersten Tag zuerst in das Thema "Unternehmerpersönlichkeit" ein und stellen individuelle Stärkenprofile zusammen. Anhand einer Strukturvorgabe für ein unternehmerisches Grobkonzept entwickeln sie eine erste Angebotspalette, die sich entder auf die Vermarktung von Produkten oder von Dienstleistungen bezieht - aber auch eine Mischform aus beiden ergeben können. Daran schließt sich Überlegungen zur Zielgruppe an, die die zukünftigen Kunden sein sollen, wobei schon erste Anregungen für eine eigene Marktforschung gegeben werden. Ein weiterer Punkt beschäftigt sich mit den Kundennutzen. Ich erläutere in diesem Zusammenhang auch psychologische Zusammenhänge im Kontext grundlegender und eher abgeleiteter menschlicher Bedürfnisse.

Am zweiten Tag rege ich die Trainingsgruppe da an, sich über ihren zukünftigen geschäftlichen Standort Gedanken zu machen: Von zuhause aus gründen oder von einem Büro/Studio oder einer ersten Betriebsstätte/ Werkstatt aus? Oder gegebenenfalls mobil? Danach steht das Thema "Werbung" und Werbemittel zur Diskussion. Natürlich sollen sich die Existenzgründer auch über "Mitbewerber" schlau machen und das Alleinstellungsmerkmal, mit dem sie sich von der Konkurrenz unterscheiden. Grundsätzliche Überlegungen zur eigenen Verkaufsstrategie runden diesen Teil ab und leiten hinüber zur vorläufigen Preisgestaltung: Was muss ich zumindest an Gewinn erzielen, um meine monatlichen privaten Ausgaben zu decken? Wie sieht es mit meiner Alterssicherung aus?

Der letzte Tag beginnt mit einer kurzen betriebswirtschaftlichen Einführung in laufende Betriebs- und Investitionsausgaben. Was alles muss ich da für die ersten 3 Jahre berücksichtigen? Ein weiterer wichtiger Punkt bezieht sich auf Recht und Sicherheit: Welche Versicherungen soll ich abschließen? Was ist eine Liquiditätsplanung und wie will ich die Existenzgründung finanzieren? Woher bekomme ich Informationen über Fördermöglichkeiten? Ich rege auch zu der Entwicklung einer Unternehmensvision an: "Wo will ich mit meinem Unternehmen in 20 Jahren stehen?" Abschließend gibt es die Möglichkeit, sich noch einmal über die Motivation des eigenen Wunsches nach einer Existenzgründung im klaren zu werden und nächste Schritte anzudenken.

Methoden

Vortrag, gegenseitige Interviews, Kleingruppenarbeit, Brainstorming, Arbeit mit Seminarunterlagen, Einzelpräsentation, Gestaltung von eigenen Flipchart-Seiten, Bearbeiten von Tests, Bearbeiten von Checklisten, Rollenspiel, Gruppendiskussion, Selbstreflektion

Zielgruppe

Haupt- und nebenberufliche Existenzgründer vor der Startphase oder aus der Arbeitslosigkeit heraus

Gesamtdauer

3 Tage.

Preis

Bitte erfragen.


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