Kreativitätstraining in Hamburg - frische Impulse für Ihre Persönlichkeitsentwicklung

Vom Ursprung der Kultur im Spiel

Manche Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich der Mensch unter anderem dadurch vom Tier unterscheidet, dass er über die Fähigkeit zum Spielen verfügt. Diese Behauptung wage ich zu bezweifeln, zumindest junge Säugetiere scheinen sich spielerisch zu balgen und auch gelegentlich "zweckfrei" herumzutollen. Also lassen wir ihnen diese Freude. Denn Freude ist es, was uns Menschen unter anderem am Spiel fasziniert. Es gibt Spiele mit Gewinnern und Verlierern, aber auch solche, die andere Ziele verfolgen: z.B. seine körperliche Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen und diese zu üben wie beim Gummitwist oder anderen Hüpfspielen. Oder aus vorhandenem Material etwas Neues zu gestalten wie bei Puzzles oder Sandburgen. Es gibt Spiele für mehrere Personen und Spiele für einen allein. Gemeinsam ist den verscheidenen Spielen, dass sie eine eigene Welt eröffnen, eine Spielwelt. Jeder kann sich an Situationen aus der Kindheit erinnern, in denen er geradezu herausgerissen wurde aus seiner Spielwelt, weil ihn jemand zum Essen rief oder zum Erledigen irgendwelcher lästigen Pflichten wie Zimmer aufräumen oder Zähneputzen.

Dieses Gefühl, sich ganz und gar auf eine Beschäftigung zu konzentrieren, sich ihr ganz und gar zu widmen und darüber auch häufig Zeit und Raum zu vergessen, wird von dem amerikanisch-ungarisch-amerikanischen Kreativitätsforscher Mihaly Csikszentmihalyi "Flow" (1990) genannt. Es ist in der Regel mit einem Glücksgefühl verbunden. Und aus dieser Quelle heraus, diesem Flow, entstehen häufig auch neue Ideen und Einfälle sowie auch kuturelle Errungenschaften. Schon 1939 veröffentlichte Johan Huizinga das Buch "Homo ludens - Vom Ursprung der Kultur im Spiel". Wenn wir Menschen also in der Lage sind, der tagtäglichen auch Arbeit spielerische Anteile abzugewinnen und umgekehrt, jedes Spiel mit Hingabe, Konzentration und Engagement zu erledigen, dann werden wir sicherlich ein zufriedeneres Leben führen, als wenn wir das Spielerische als Erwachsene völlig aus unserem Leben ausklammern.

Überbleibsel aus der Kindheit

Ich selbst habe als Kind jede Gelegenheit genutzt, etwas Interessantes zu spielen oder mir auszudenken, wenn gerade mal kein Spielzeug in der Nähe war. Wer als Kind das Glück hatte, am Elternhaus einen Garten vorzufinden oder in der Nähe der elterlichen Wohnung einen Streifen unberührter Natur vorzufinden, der konnte sich ungehindert austoben und aus dem vorhandenen natürlichen Material etwas gestalten. Möglichst unbeaufsichtigt. Wer in einer eng bebauten Stadt groß geworden ist, der musste sich einiges einfallen lassen, um in den Augen der Erwachsenen nicht "unangenehm aufzufallen", wenn man seinem Gestaltungsdrang außerhalb der Wohnung Ausdruck verleihen wollte. Und heute bieten die modernen Medien allerlei vorgegebene Spielmöglichkeiten, die dem Neugierverhalten von Kindern und Jugendlichen entgegenkommen, auch wenn sie nicht unbedingt dazu verführen, sich selbst Spiele auszudenken. Ferienfreizeiten für Kinder können dann die fehlende Freiheit und den fehlenden Auslauf im Freien ausgleichen.

Mich haben als Kind besonders die Spiele fasziniert, die mich ohne Konkurrenzdruck haben aktiv werden lassen und die mich "in den flow" hineingleiten ließen. Und die das Potential hatten, sich immer wieder als kleines Wunder im Alltag dazustellen. Über die Jahre hin habe ich dann eine kleine, aber feine Spielzeugsammlung zusammen gestellt - nichts Wertvolles, aber höchst Vergnügliches: Vom Kaleidoskop bis über Matroschka-Püppchen (die Puppe in der Puppe in der Puppe ...) bis zum Tangram, dem chinesischen Legespiel. Und all dies Spielzeug hat ein kreatives Potential: Das Kaleidoskop eröffnet Hunderte von ungewöhnlichen Mustern, die Püppchen lassen eine darüber Vermutungen anstellen, was sich alles in Hohlgefäßen verbergen könnte und das Tangram eröffnet tausend Möglichkeiten, tänzerische Pantomimen zu formen.

Spielerisches oder Divergentes Denken

Doch der Mensch kann nicht nur mit Spielzeug oder Material spielen, sondern auch mit Gedanken. In der Kindheit bremsen einen vielleicht die Lehrer aus, wenn man ein fantasiebegabtes Kind ist. Daraus den Rüchschluss zu ziehen, dass so jemand im späteren Leben große Schwierigkeiten haben wird, ist falsch. Viele Biografien beweisen das Gegenteil: Wer auf seine Fähigkeit vertraut, trotz aller Widrigkeiten ein kluger Kopf zu sein, dem fallen dann auch im späteren Leben - nach der Schulzeit - Lösungen für die Lebensbewältigung ein. Und auch für Beruf und Alltag. Für viele Probleme gibt es einfach nicht "die richtige Lösung", sondern es steht eine Auswahl von Möglichkeiten zur Verfügung, zwischen denen man sich entscheiden muss. Und die man sich erst einmal ausdenken muss. Manchmal muss man sich sogar erst das "richtige Problem" ausdenken.

Genau hier setzt das Spielerische oder Divergente Denken (Joy Paul Guilford) an: Es geht davon aus, dass man mit geeigneten Methoden und Kreativitätstechniken die Ideenvielfalt zur Lösung von Problemen anregen kann. Für Probleme, für die es keine einzigartige richtige Lösung gibt wie etwa für 10 plus 10. Für Probleme und deren Lösung, die man nicht in der Schule kennen gelernt hat. Für deren Lösung nicht gilt. "Diese Antwort ist falsch!" oder "Diese Antwort ist richtig!". Sondern für Probleme, die man nach dem Motto formulieren kann: Wie kann man erreichen, dass ..." (z.B., dass durch unsere Produkte weniger Kohlendioxid in die Atemluft abgegeben wird).

Schon während meines Psychologie-Studiums in Hamburg interessierte ich mich für diese Art des Denkens. Ich hatte das Glück, dass ich bei Prof. Dr. J. Arthur Cropley, einem ehemaligen Schüler von Joy Paul Guilford, damals studieren und mein Diplom zum Thema "Kreativitätsförderung" machen konnte. Für mich war klar, dass ich zwar auch Einblicke in den sog. Klinischen, und damit dann auch eher therapeutischen Bereich der Psychologie gewinnen wollte, ich mich aber eher zu dem hingezogen fühlte, was die Stärken des Menschen ausmachte und was ihn dazu befähigte, ein zufriedenes und selbstbestimmtes Leben zu führen. Damals gab es noch nicht den Begriff der "Positiven Psychologie" (Martin Seligmann), aber genau das war es, was mich faszinierte: weniger auf die Schwächen, mehr auf die Stärken des Menschen einzugehen und zu zeigen, dass viele Menschen eigene Bewältigungsstrategien und Lösungen in ihrem Leben erfolgreich entwickelt und angewendet haben.

Seminar- und Schulungsangebote

Hier finden Sie eine Liste von unterschiedlichen Trainingsangeboten, je nach dem, aus welcher Motivation heraus Sie sich für das Thema "Persönlichkeitsentwicklung" und "Kreativität" interessieren - ob Sie selbst noch mehr Kreativitätstechniken kennenlernen möchten, ob Sie in einem Kreativ-Team arbeiten oder ein solches Team leiten, also für die Mitarbeiterführung zuständig sind,  ob Sie neue Ideen für Ihre berufliche Zukunft suchen und mehr Selbstbewusstsein dafür entwickeln möchten, ob Sie als Künstlerin oder Künstler mit einem aktuellen Projektmanagement zu tun haben, ob Sie ein besseres Selbst- und Zeitmanagement für Ihre gesamte Lebensführung wünschen oder ob Sie sich für eine Existenzgründung interessieren. In all diesen Bereichen bringe ich Erfahrungen mit und unterstütze Sie und Ihr Team gerne mit geeigneten Tagesveranstaltungen. Da ich jeweils auf den Kunden hin maßgeschneiderte Veranstaltungen zusammenstelle, skizziere ich hier nur im Allgemeinen, wodurch die Angebote gekennzeichnet sind.

Dieser Workshop mit intuitiv-phantasieanregenden, logisch-analytischen und freien gestalterischen Kreativitätstechniken macht Sie einerseits mit den Spielregeln für Kreativ-Teams bekannt, andererseits mit prozessbezogenen Verfahren zur Entfaltung der vorhandenen Potentiale. Sie können entweder einen Tag buchen, in dem ich Ihnen und Ihrem Team diese Methoden vorstelle und alle Anwesenden diese Verfahren gleich zu Übungszwecken ausprobieren, um sie dann zu einem späteren Zeitpunkt "in Eigenregie" einzusetzen. Oder Sie wünschen sich eine Veranstaltung, in der Sie und ihr Team konkret mit einigen neuen Techniken an einem vorher thematisch festgelegten und zu lösenden Problem arbeiten.

Das klassische 12-Wochen-Training nach Julia Cameron fokussiert sich eher auf verhaltenbezogene Kreativitätstechniken und eignet sich zur Begleitung vorwiegend künstlerischer Projekte, die sowohl beruflich, aber auch privater Natur sein können. Ich habe dieses Training in der Vergangenheit in Form von wöchentlichen, zweieinhalb Stunden dauernden Veranstaltungen am Abend freien Gruppen angeboten, deren Teilnehmer aus den unterschiedlichsten beruflichen Bereichen stammten. Das Training setzt voraus, zwischen den Terminen gewisse Aufgaben durchzuführen sowie für diesen Zeitraum einen Kreativitätsvertrag mit selbst abzuschließen. Dieser besteht darin, sich dazu zu verpflichten, jede Woche das jeweilige Wochenthema zu lesen, täglich die  Morgenseiten zu schreiben, pro Woche einen Künstlertreff mit sich durchzuführen und die jeweiligen Aufgaben (ca. 8 - 10 Stück) zu erfüllen. Darüber hinaus beinhaltet der Kreativitätsvertrag, während der gesamten Kursdauer hervoragend für sich zu sorgen, indem man ausreichend schläft, gesund isst und trinkt, sich ausreichend bewegt und mit Kleinigkeiten verwöhnt. Auf Wunsch führe ich dieses Training in Zukunft für bereits bestehende Gruppen durch.

Häufig steigt ein Mitarbeiter in der betrieblichen Hierarchie auf und ist plötzlich auch mit Personalverantwortung konfrontiert, d.h. sie oder er müssen das Team oder die Abteilung kontinuierlich zur Umsetzung der jeweiligen Unternehmensziele anleiten. Je nach Art der Organisation, einer mehr oder weniger flachen Hierarchie und der Unternehmensphilosophie haben Mitarbeiter und Führungskraft unterschiedlich große Spielräume, ihre Aufgaben zu erfüllen. Dieses Training dient dazu, Führungskräfte für den Auf- und Ausbau eines eigenen kreativen Leitungsstils fit zu machen, insbesonder in Unternehmen, die den Ideen ihrer Mitarbeiter in Bezug auf die Verbesserung von Geschäftsprozessen, Produkten und Dienstleistungen gegenüber Wertschätzung entgegen bringen wollen - sowohl menschlicher als auch finanzieller Art. Nicht jedes Unternehmen kann sich dafür einen internen Dipl.-Ideen-Manager leisten, der sich um das betriebliche Vorschlagswesen oder das Ideenmanagement kümmert. Sicherlich jedoch lässt sich das Arbeitsklima durch die Schaffung einer angstfreien Atmosphäre und durch die Erwartung, das jeder Mitarbeiter mit seinen Einfällen zum Gelingen eines erfolgreichen Unternehmens beitragen kann, auf Dauer verbessern. Und diese Haltung muss "von oben" kommen" und "von unten" akzeptiert sein.

Wer sich selbstständig machen will, sieht sich vor viele neue Herausforderungen gestellt: Nicht nur fachlicher, sondern auch persönlicher Art. Daher sollte jeder potentielle Existenzgründer vor Beginn eines solchen Unterfangens einmal für sich abzuklären, ob einerseits ausreichend Kenntnisse und Erfahrungen in Bezug auf die erste Geschäftsidee vorhanden sind, aber auch, inwiefern die eigenen persönlichen Voraussetzungen für eine Existenzgründung ausreichend vorliegen. Einen Businessplan aufzustellen wäre da ein erstes wichtiges Ziel. Ich empfehle, diese aufwendige Arbeit nicht zu delegieren, sondern sie in großen Teilen selbst anzulegen und sich mit dem dazugehörigen Zahlenwerk - falls dies vorher noch nicht üblich war - vertraut zu machen. Ein zweites wichtiges Ziel besteht meiner Meinung nach darin, abzukären, inwiefern man selbst in der Vergangenheit mit Belastungen und Krisen umgegangen ist. Wie gesund bin ich? Wer unterstützt mich mental? Welche kreativen Ideen im Zusammenhang mit meiner Existenzgründung habe ich? Was mache ich, wenn sich meine Geschäftsidee als nicht so ertragsreich herausstellt? Habe ich einen Plan B? Verfüge ich über finanzielle Rücklagen? Soll ich erstmal mit einer nebenberuflichen freiberuflichen Tätigkeit beginnen, um Chancen und Risiken der Geschäftsidee kennen zu lernen? Der 3-tägige Workshop zur strukturierten Entwicklung von Geschäftsideen und Businessplan vor der Existenzgründung dient dazu, all diese Fragen aufzugreifen und einen Grobplan im Sinne einer detailiierte Checkliste für das geplante Unternehmen zusammenzustellen. Dadurch erhalten die Teilnehmer eine fundierte Entscheidungshilfe, ob eine Existenzgründung erfolgversprechend ist.

Kommunikationspsychologisches Know-how gehört mittlerweile zu den Grundvoraussetzungen eines wirklich professionellen Berufstätigen. In Zeiten, in denen sich manche Mitarbeiter, die gemeinsam in einem Raum sitzen, bei kurzen Fragen und Antworten gegenseitig E-mails schicken, wirkt das Wort "Kommunikation" schon fast absurd. Einerseits ist Kommunikation nicht das, was "gemeint war", sondern das, was beim Empfänger ankommt. Und das kann man nur durch ein Feedback erfahren. Andererseits spielt die nonverbale Kommunikation beim Miteinandereden eine wichtige Rolle, die nur im "face-to-Kontakt" erfasst werden kann. Da helfen auf Dauer auch keine Emoticons wie "Smileys". So sind Missverständnissen häufig Tor und Tür geöffnet. Die Fähigkeit zuzuhören und das Gehörte in eigenen Worten wieder zu geben, schwindet in dem Maße, in dem Kommunikation auch als  Machtmittel eingesetzt wird, getreu nach dem Motto "Jetzt rede ich!" Für einen Kommunikationsexperten sind daher sogenannte Talkshows ein wahrer Leckerbissen, wie man es nicht machen sollte: Da wird aneinander vorbei geredet, sich gegenseitig unterbrochen und fröhlich ins Wort gefallen, beleidigende und herabsetzende Äußerungen von sich gegeben und die Kompetenz des Gegenübers in Zweifel gezogen. Ohne sich die Mühe zu machen, ihn oder sie überhaupt zu verstehen. In solch einer unkonstruktiven Umgebung tagtäglich, wöchentlich, monatlich oder sogar jahrelang zu arbeiten erhöht sicherlich nicht die Lust, sich morgens auf den Weg zur Arbeit zu machen und sorgt durch solche Kränkungen nachhaltig dafür, dass Mitarbeiter tatsächlich krank werden. Im Rahmen eines Kommunikationstrainings mit Herz und Verstand lernen Führungskräfte und ihre Mitarbeiter, wie eine gelungene Kommunikation funktionieren kann.

Die Übersicht zu verlieren macht viele Menschen unsicher und unzufrieden., da sie "Dinge verlegen" oder einfach vergessen. Lange Suchzeiten bis zu einer Viertelstunde können dann extrem frustrieren, besondern wenn  das Gesuchte immer noch nicht auftaucht. Ordnung zu halten ist manchmal auf Grund von Zeitmangel und einem fehlenden "System" gar nicht möglich. Und viele Kreative sind visuell orientiert, d.h. sie wollen ihre Arbeitsmittel wie Werkzeuge und Geräte, Notizen, Fachzeitschriften, halbfertige Werke, auszuschlachtende Computer und Ähnliches sichtbar um sich herum aufbewahren. Einerseits inspiriert sie das fröhliche Durcheinander, andererseits leiden sie unter ihrer mangelhaften Selbst-Organisation. Hier gilt es, einen befriedigenden Mittelweg zu finden, der sich einerseits auf ein sinnvolles, zur individuellen Persönlichkeit passendes Ablage- und Aufräumsystem bezieht, andererseits aber auch die Nachteile völlig leergeräumter Arbeitsflächen vermeidet, die als uninspirierend wahrgenommen werden. Doch auch in Bezug auf ihre Zeiteinteilungen geraten Kreative häufig an ihre Grenzen: Abgabetermine, Besprechungen oder  Termine werden verschoben oder gar nicht wahrgenommen, da eine realistische Tages- und Wochenplanung fehlt. Das Training vermittelt Zeit- und Selbstmanagement-Methoden und gibt Anregungen für ein besseres Zeit- und Selbstmanagement, um ein zufrieden stellendes Arbeits- und Privatleben zu führen.

Wir verbringen einen großen Anteil an unserer Lebenszeit mit beruflichen Tätigkeiten, um unsere Existenz - und auch die unserer Familie - zu sichern. Karriere im ursprünglichen Sinn des Wortes bedeutet schlicht und einfach "persönliche berufliche Laufbahn". Sie besteht unter anderem aus Tätigkeiten, die Sie im Rahmen eines Angestellten-Vertrages oder eines befristeten  Vertrages ausführen, aus freiberuflicher Tätigkeit, als Selbstständiger oder Beamter, aber auch aus Praktika, ehrenamtlicher Tätigkeit oder der sogenannten Familienarbeit mit Erziehungszeiten der Kinder. Früher galt in der Bundesrepublik für männliche Personen noch die Wehrdienst (bis 2011) und dazu ersatzweise der Zivildienst. Auch das freiwillige soziale Jahr zählt als Berufserfahrung, sowie berufliche Tätigkeiten im Ausland oder etwa Autorentätigkeit. Soziologen prägten noch in den Achtzigerjahren den Begriff der "Normalbiografie", der davon ausging, dass der Durchschnittsbürger nach der Lehre/Ausbildung oder dem Studium in das Berufsleben "einsteigt" und dort mit unbefristeten Arbeitsverträgen nach und nach aufsteigt. Und dann gegebenenfalls "Karriere macht", was mit einem besonders hohen Einkommen und Ansehen verbunden war. Bis er in den wohlverdienten Ruhestand ging.

Dieser Karrierebegriff ist auch heute noch üblich, nicht aber die sogenannte "Normalbiografie" in der angegebenen Reihenfolge. Heute wechseln sich in vielen Lebensläufen Zeiten des Angestelltenseins mit selbstständigen Tätigkeiten ab, befristete Verträge und parallel laufende Tätigkeiten kommen häufiger als früher vor, manche Mitarbeiter können sich ein Sabbatical leisten oder arbeiten einen Teil der Woche von zuhause aus. Zeiten der Arbeitslosigkeit werden mit Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen gefüllt und vorwiegend weibliche Personen widmen sich familiären Pflegezeiten, die mittlerweile auch im beruflichen Lebenslauf als Tätigkeit wertgeschätzt werden. Das von mir angebotene Kommunikations- und Bewerbungstraining unterstützt die Teilnehmer darin, eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vorzunehmen, ihren aktuellen Lebenslauf zu optimieren, sich mit Bewerbungsstrategien vertraut zu machen und sich auf das Vorstellungsgespräch vorzubereiten. Außerdem regt die Veranstaltung dazu an, sich grundsätzliche Gedanken darüber zu machen, welchen Stellenwert das Thema "Arbeit" in der eigenen Lebensplanung einnimmt.

 

Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf. Vielen Dank!

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